LE PTR 1

Logbuch über den Aufbau

Willkommen beim Logbuch über den Aufbau unseres elektrischen Loryc-Rennwagens LE PTR 1.
Auf dieser Seite informieren wir über den Fortschritt dieses spannenden Projektes. Ziel des Projektes ist es, unseren technischen Horizont zu erweitern. Deshalb verzichten wir auf, normalerweise im Rennsport verwendete, vorgefertigten Komponenten, und  bauen dieses Rennfahrzeug von Hand in unserer eigen Werkstatt, hier auf Mallorca, selbst auf. 

Fotoshooting

Diese Woche haben wir uns mit vielen "unsichtbaren" Arbeiten beschäftigt. Wichtige Details, aber leider nichts Spannendes. Das Heck haben wir weitgehend fertig gestellt, und es wird Zeit für ein kleines Fotoshooting hinter unserer Werkstatt. Der Heckflügel ist noch nicht fertig, und so wirkt das Heck noch recht "plump". Das wird sich in den nächsten Wochen noch ändern. Links ist einer unserer 8 Loryc Electric Speedster zu sehen, rechts der LE PTR 1. Mit 2050 Millimetern ganz schön breit!

Einbau der Pedale

Für eine gute Sitzposition ist die Position der Pedale besonders wichtig. Es dauert mehrere Tage bis wir mit der Position der Pedale zufrieden sind, und sie zufriedenstellend befestigt haben. Manches benötigt eben mehr Zeit. als geplant...

Extra breites Heck - handgefertigt!

Die Karosserie unseres LE PTR 1 fertigen wir aus dünnerem Aluminiumblech als bei unserem Speedster. Das hilft ein paar Kilo Gewicht einzusparen. Die einzelnen Karosserie-Teile werden dann mit nur wenigen Schrauben am Chassis befestigt. So lässt sich beim Renneinsatz die Karosserie schnell entfernen um notwendige technische Einstellungen, zum Beispiel Fahrwerksabstimmungen, vornehmen zu können. Wolfgang und Marcos prüfen hier die Passgenauigkeit des Hecks. Es fehlt noch ein Blech an der Abschlusskante und das Schleifen von Hand um das Matt-Finish zu erzeugen.  

Fasten your seatbelts!

Extra leichte Sitze von König haben wir diese Woche installiert. Die Gurte haben wir vor dem Einbau mit der passenden Aufschrift bedruckt.  

Marcos beginnt mit den Blecharbeiten für die Aluminium-Karosserie. Jedes Blech wird von Hand geschnitten, angepasst und vernietet. Diese Arbeiten werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen. 

Das erste Mal auf eigenen "Füßen"

Die Woche 6 ist eine ganz besondere Woche. Nach dem Montieren der Räder können wir den LE PTR 1 nun auf seine eigenen "Füße" stellen. Breit sieht er aus - sehr breit.  

Schön breit...

Die lang ersehnte Lieferung ist da. Extra leichte Aluminiumfelgen in "Loryc-Rot" lackiert und dazu schön breite Semislicks.

Marcos, unser "Schweißroboter", ist wieder da!

 Endlich ist Marcos aus dem Urlaub zurück, und die Schweißnähte werden wieder zu Kunstwerken. Also, wenn Ihr Schweißnähte entdeckt, die zwar stabil, aber nicht schön, aussehen... das war der Chef. Es fehlt einfach die Übung! 

Der LE PTR 1 nimmt langsam Form an

Die beiden Antriebe für Vorder- und Hinterachse sind eingebaut, und die drei Module sind passgenau miteinander verschraubt.

Hauptrahmen

Zum Glück verwenden wir als Baustoff für unsere Rahmenteile Aluminium! Durch eine Änderung in der Konstruktion müssen wir den Hauptrahmen 70mm breiter bauen, als ursprünglich geplant. Blöd nur, dass die erste Ebene des Hauptrahmens bereits zusammengeschweißt ist. Die Lösung: die Rohre in der Mitte trennen und ein Stück dazwischen schweißen. Das ist zwar etwas unkonventionell, aber bei einem ersten Prototypen durchaus ein vertretbarer Weg. Wäre der Rahmen dagegen aus Carbon - wäre er nun Sondermüll, und wir um einige tausend Euro ärmer.   

Antriebsmodul VA >< Hauptmodul >< Antriebsmodul HA

Bevor wir die Passbohrungen zwischen den 3 Modulen setzen, überprüft Wolfgang die Position und Winkelgenauigkeit der Module zueinander.

Fehler gehören dazu...

Dieses Projekt macht uns jeden Tag aufs Neue viel Spaß, und wir kommen schneller voran als gedacht. Da halten uns "kleine" Missgeschicke doch nicht auf! Die Köpfe zur Aufnahme unserer breiten Räder, die wir so sorgfältig auf die Antriebswellen geschweißt hatten, haben einen falschen Durchmesser für die Radaufnahmen. Also... Wolfgang wirft die große Säge an, und sägt die Schweißnaht wieder auseinander.

Antriebsmodul Hinterachse

Aus besonders starken Aluminiumprofilen schweißen wir das Antriebsmodul der Hinterachse. Dieses Modul nimmt die Hinterachse, die hinteren Dämpfer, und den elektrischen Hinterachsantrieb zusammen mit den Antriebswellen auf. Dieses Modul wird später mit dem Hauptrahmen verschraubt, und kann dadurch bei Bedarf schnell ausgewechselt und modifiziert werden.

Komponenten

Die ersten Bauteile für unseren Elektro-Rennwagen sind angekommen. Jetzt geht es also tatsächlich los...

Antrieb Hinterachse
400 kW = 543 PS Peak

Antrieb Vorderachse
221 kW = 300 PS Peak

Batteriezellen LIFEPO HD

Antriebswellen

Unsere Antriebswellen fügen wir aus jeweils zwei Wellen zusammen. Hierzu trennen wir den Kopf der Getriebe-Welle ab, und ersetzen ihn durch einen passenden Kopf für die Radaufnahme. Wichtig ist hierbei, dass wir den Kopf durch eine sehr präzise und haltbare Schweißnaht anfügen. Die Wellen müssen dem enormen Drehmoment der Elektromotoren standhalten.